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Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf im Überblick
Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick rund um das Feuerwehrwesen in Österreich (NÖ) und im speziellen über die Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf geben. Um möglichst viele Leute informieren zu können, haben wir uns entschlossen den nachfolgenden Text in mehrere Sprachen zu übersetzen.
Allgemeines:
Unter Feuerwehr versteht man eine hierarchisch gegliederte Organisation von Menschen, die nach Zweck, Ausrüstung und fachlicher Ausbildung ihrer Feuerwehrmitglieder die Aufgaben der Feuerpolizei sowie der örtlichen Gefahrenpolizei bewältigt.
Freiwillige Feuerwehren sind Körperschaften des öffentlichen Rechtes, das heißt ein Verband von Mitgliedern, die unter staatlicher Aufsicht selbständig Verwaltungsaufgaben tätigen.
In Österreich unterscheidet man zwischen drei Arten von Feuerwehren:
Freiwillige Feuerwehren
Betriebsfeuerwehren
Berufsfeuerwehren
Derzeit gibt es bundesweit 4539 Freiwillige Feuerwehren, 326 Betriebsfeuerwehren und 6 Berufsfeuerwehren. Bei den Feuerwehren werden rund 247.000 aktive Feuerwehrmänner und Frauen (~3 % Frauen), 25.500 Jugendliche sowie 53.700 Reservisten gezählt.
Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf
Historisches
Hier wollen wir Ihnen einen kleinen Überblick rund um die Eckdaten der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf geben!
1868 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf
Mannschaft
Die FF Perchtolsdsdorf verfügt derzeit über:
103 aktive Feuerwehrmänner (15. – 65. Lebensjahr)
13 Reservisten (ab dem 65. Lebensjahr)
20 Jugendfeuerwehrmänner (10. – 15. Lebensjahr)
Einsätze
Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Einsätzen unterschieden:
Technische Einsätze z.B. Verkehrsunfälle, technische Hilfeleistungen, Sicherungsmaßnahmen für Mensch, Tier und Gut, uvm. Brand Einsätze z.B. Bände aller Art (Klein-, Mittel-, Großbrände), Auslösung von Brandsicherheitsanlagen in öffentlichen Gebäuden und Firmen („TUS-Alarm“)
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf zu technischen Einsätzen (~80 %) überwiegt deutlich der zu Brandeinsätzen (~20 %). Weiters gehören die Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen (Clubbings, Bälle, usw.) und feuergefährlichen Tätigkeiten (z.B. Feuerwerk) zum Aufgabengebiet der Freiwilligen Feuerwehren.
Alarmierung
Die Alarmierung der aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf erfolgt hauptsächlich mittel Taschenrufempfänger und SMS durch die Bezirksalarmzentrale in Mödling. Im Bedarfsfall (z.B. Brandeinsatz, Menschenrettung) wird die „stille“ Alarmierung durch ein Sirenensignal, welches in der ganzen Ortschaft hörbar ist, begleitet.
Fuhrpark
Die Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf verfügt derzeit über 13 Einsatzfahrzeuge und 3 Container. Mit den Fahrzeugen werden pro Jahr rund 28.000 km zurückgelegt. Es wird bei den Fahrzeugen grundsätzlich zwischen Löschfahrzeugen (TLFA) zur Bewältigung von Brandeinsätzen und Rüstfahrzeugen (RÜST) zur technischen Hilfeleistung unterschieden. Die beiden Fahrzeugtypen können jedoch auch in kombinierter Form vorkommen ( Rüst- Lösch- Fahrzeug).
Sonderdienste
Durch die angrenzende Lage Perchtoldsdorfs an Wien ist die Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf mit einigen Fahrzeugen im Alarmplan von Wien festgehalten. Das heißt, dass die Einsatzkräfte im Falle eines Großschadensereignisses in Wien zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr gerufen werden.
Weiters steht die Freiwillige Feuerwehr im Plan der 14. KHD-Bereitschaft
(K atastrophen-hilfs-d ienst des Bezirkes Mödling), welche bei überörtlichen Großereignissen (z.B. Hochwasser, Schneechaos) in ganz Niederösterreich eingesetzt wird. Hier kommt vor allem der Versorgungszug mit Hauptanteil an Perchtoldsdorfer Kameraden mit dem Küchencontainer, welcher eigens durch Mitglieder der FFP gebaut wurde, zu tragen um die Versorgung der Einsatzkräfte des Bezirkes Mödling zu gewährleisten.
Außerdem sind von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf fünf geprüfte Sprengbefugte in der Sprenggruppe des Bezirkes Mödling tätig.
Feuerwehrjugend
Die Perchtoldsdorfer Feuerwehrjugend wurde am 14. Juli 1972 durch BI Leopold Ruth gegründet. Im Alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren werden den Jugendfeuerwehrmännern der Aufgabenbereich und die Struktur der Feuerwehr in Form von Übungen, Schulungen, und Wettkämpfen näher gebracht und erlernt. Die Ausbildung erstreckte sich über mehrere Sparten, begonnen beim Sport, der zumutbaren Feuerwehrausbildung, einen Erste Hilfekurs sowie praktischer und theoretischer Unterricht im Nachrichtendienst.
Bei den nationalen und internationalen Feuerwehrjugendleistungsbewerben konnte die Feuerwehrjugend aus Perchtoldsdorf mit einigen Spitzenergebnissen glänzen:
NÖ-Landesfeuerwehrjugend-Leistungsbewerb
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Jahr |
Ort |
Platzierung |
Klasse |
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1993 |
Laa an der Thaya |
5. Platz |
Silber |
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1995 |
St. Georgen am Ybbsfelde |
3. Platz |
Silber |
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1998 |
Schwarzenau |
5. Platz |
Bronze |
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2. Platz |
Silber |
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1999 |
Vösendorf |
2. Platz |
Bronze |
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2000 |
Wiener Neustadt |
4. Platz |
Bronze |
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2001 |
Zeillern |
1. Platz |
Bronze |
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2. Platz |
Silber |
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2003 |
Oberhöflein |
2. Platz |
Bronze |
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5. Platz |
Silber |
Österreichische-Bundesfeuerwehrjugend-Leistungsbewerbe
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Jahr |
Ort |
Platzierung |
Klasse |
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2000 |
Hohenems (Vlbg.) |
3. Platz |
Bronze |
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2002 |
Mistelbach (NÖ) |
2. Platz |
Bronze |
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2006 |
Feldbach (Stmk.) |
16. Platz |
Bronze |
Internationale-Feuerwehrjugend-Leistungsbewerbe
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Jahr |
Ort |
Platzierung |
Klasse |
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2001 |
Kuopio (FIN) |
4. Platz |
Bronze |
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2003 |
Kapfenberg (AUT) |
7. Platz |
Bronze |
Finanzierung
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf leisten pro Jahr rund 25.000 freiwillige und unentgeltliche Stunden zum Schutz und Wohle der Bevölkerung von Perchtoldsdorf. Dennoch fallen sehr hohen Kosten (z.B. Einsatzfahrzeuge, Geräte, Uniformen, uvm.) für die Erhaltung der Einsatzbereitschaft an.
Daher erhalten die Feuerwehren Subventionen durch die Gemeinden beziehungsweise Landesförderungen auf diverse Fahrzeuge. Auch die Verrechnung von kostenpflichtigen Einsätzen stellt eine Einnahmequelle der Feuerwehren dar. Ein wesentlicher Teil der Finanzierung erfolgt jedoch aus Spenden aus der Bevölkerung oder von Firmen und aus den Einnahmen von diversen von der Feuerwehr veranstalteten Feste (Feuerwehrball, Feuerwehrheuriger).

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